Über mich

Nina Käsehage

Seit dem Jahr 2017 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock im Forschungsgebiet Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie tätig:

https://www.theologie.uni-rostock.de/fachgebiete/religionswissenschaft-und-interkulturelle-theologie/dr-nina-kaesehage/

Mein Promotionsprojekt über Die gegenwärtige salafistische Szene in Deutschland – Prediger und Anhänger wurde im Jahr 2017 vom Fachbereich Religionswissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen als Dissertation angenommen.

Den 2-Fach-Master-Abschluss in Religions- und Geschichtswissenschaft habe ich an der Ruhr-Universität Bochum erworben.

Zudem war ich als Mitglied der Steuerungsgruppe des X. Zukunftsforum Islam (bpb) „Islamische Wohlfahrtspflege in der Diskussion: Aufgaben und zivilgesellschaftliche Perspektiven in der Einwanderungsgesellschaft“ tätig und moderierte den Workshop: „Sterbehilfe und Sterbebegleitung bei muslimischen Patientinnen: Perspektiven, Kontroversen und Erfahrungen“.

Als Wissenschaftlerin habe ich mich explizit #fürdasWissen (eine Initiative der Deutschen Forschungsgemeinschaft, DFG) entschieden:

https://www.uni-rostock.de/forschung/forschungsumfeld/dfg2020-fuer-das-wissen-entscheiden/

https://dfg2020.de/

Darüber hinaus engagiere ich mich im interreligiösen Dialog, der für mich die Grundlage eines friedlichen, gesellschaftlichen Miteinanders ist, und biete individuelle Beratungen, Konzepte sowie Vorträge zu folgenden Themengebieten an:

  • Kultursensible Beratung
  • Religiöser Fundamentalismus und Extremismus, hier insbesondere zu den verschiedenen Facetten des Salafismus in Deutschland und Europa
  • Präventions- sowie De-Radikalisierungsmöglichkeiten hinsichtlich gewaltaffiner (religiöser) Akteurinnen – PVE
  • den unterschiedlichen Ausprägungsformen des Dschihadismus
  • weiteren radikal-islamischen Bewegungen wie bspw. Al Shabaab, Al Qaida, Boko Haram und dem Islamischen Staat
  • zur interreligiösen Praxis und den Möglichkeiten des zivilgesellschaftlichen Engagements und Miteinanders verschiedener (religiöser) Gruppen.

Eine weise Gesellschaft sollte meiner Ansicht nach daran bemessen werden, wie sie mit ihren Kritikern umgeht. Man sollte auch im Kontext verschiedener religiöser und sozial-politischer Vorstellungen stets versuchen, einander fair, aufrichtig und mit offenem Visier zu begegnen. Unterschiedliche Ansichten können für eine pluralistische Gesellschaft – soweit sie keine Freiheitsrechte des Gegenübers beschneiden oder einschränken wollen – durchaus revitalisierend und bereichernd wirken.

Diesem Anspruch versuche ich mit meiner Forschung, meinen Vorträgen und meiner Beratung Gestalt zu verleihen, denn:

„Ein Urteil lässt sich widerlegen, aber niemals ein Vorurteil.“

(Marie von Ebner-Eschenbach)